MFC Auf dem Schnee e.V. 1929 im ADAC
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ADAC Westfalen Youngster Slalom Cup

Einige unserer Jugendlichen nehmen bereits am Youngster Slalom Cup des ADAC Westfalen teil. Bei dieser Veranstaltungsserie handelt es sich um acht regionale Automobilslaloms pro Jahr.

 

Dafür stellt der ADAC- Westfalen den Teilnehmern die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge. Es handelt sich seit 2008 um drei identische Mazda 2, 1400 ccm, 75 PS, ausgerüstet mit Überrollkäfig, Sportschalensitz und Sechs-Punkt-Sicherheitsgurten.

 

Ende 2016 haben wir ein baugleiches Fahrzeug (siehe Foto) angeschafft, für den Slalomsport mit entsprechender Sicherheitsausstattung ausgerüstet und bereiten damit unsere Jugendlichen auf die Teilnahme am Cup vor.

 

Teilnehmen können Jugendliche von 16 bis 23 Jahren (Jahrgangsregelung), die sich zu Beginn des Jahres fest für ein Jahr einschreiben müssen.

 

Das Nenngeld (390,00 € in 2019) beinhaltet die Teilnahme an allen acht Rennen, inklusive Nutzung der Cup-Autos. Zusätzlich muss jeder Teilnehmer über einen eigenen Sturzhelm verfügen, der der jeweils gültigen Sicherheitsnorm des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) genügt, sowie über eine DMSB-Lizenz, die nur beantragt zu werden braucht.

 

Neueinsteiger, die erstmals teilnehmen möchten, müssen vor dem Saisonbeginn an einem Trainingslehrgang teilnehmen und beweisen, dass sie das ihnen anvertraute Fahrzeug in puncto Bedienung, auch in kritischen Situationen, voll beherrschen. Dabei kommt es aber gerade nicht auf schnelles Fahren an, sondern einzig und allein auf die Fähigkeit, das Auto zu beherrschen und den Anweisungen der Instruktoren, die als Beifahrer mit im Auto sitzen, Folge zu leisten. Denn nach erfolgreich abgeschlossenem Trainingslehrgang sind die zugelassenen Teilnehmer bei den Veranstaltungen im Fahrzeug auf sich allein gestellt.

 

Der Trainingslehrgang kostet einmalig 50,00 € und wird, wie auch die einzelnen Rennen, von drei Instruktoren begleitet, die selber im Slalomsport lange Zeit aktiv waren oder es noch sind. So ist immer ein erfahrener Ansprechpartner greifbar.

 

Ferner müssen die Teilnehmer, die keinen Führerschein haben, bei den Trainings zuerst in einem Fahrschulwagen unter Anleitung eines professionellen Fahrlehrers die grundsätzlichen Bedienvorgänge, die für das Autofahren notwendig sind, erlernen.

Wer die Anforderungen in den Trainingslehrgängen allerdings nicht erfüllt, wird auch nicht als Teilnehmer zugelassen und erhält dann natürlich sein Nenngeld zurück mit Ausnahme des Nenngeldes für den Trainingslehrgang.

Im Trainingslehrgang wird auch ein kurzer Theorieteil bzgl. Sportgesetz, Technik und richtiges Slalomfahren abgehalten.

Der Youngster- Cup ermöglicht somit einen frühen und unschlagbar günstigen Einstieg in den Motorsport.

Die zumeist noch jugendlichen Teilnehmer lernen daher schon lange bevor sie im öffentlichen Straßenverkehr ein Auto bewegen dürfen, ein solches zu beherrschen. Die Jugendlichen erlernen dabei Wahrnehmungs-Strategien und eignen sich Automatismen in der Fahrzeugbedienung und -beherrschung an. Werden sie dann mit 17 oder 18 Jahren auf den öffentlichen Straßenverkehr „losgelassen“, haben sie es ungleich einfacher, sich von Anfang an intensiver auf die Besonderheiten des Straßenverkehrs selbst zu konzentrieren (z.B. Verkehrszeichen, andere Verkehrsteilnehmer, Navigation, etc).

Alle Verantwortlichen achten zuerst vor allem darauf, dass sich die Jugendlichen Ihrer Verantwortung für sich und andere bewusst werden. Sie lernen damit schon früher als andere Verkehrsteilnehmer, dass blindes Rasen sowohl im Motorsport als auch im Straßenverkehr niemals etwas zu suchen hat.

Der Youngster- Cup trägt damit vor allem zur Verkehrssicherheit unter Fahranfängern bei.

Wer sich an die Regeln nicht hält, wird von der weiteren Teilnahme am Youngster Cup ausgeschlossen, ohne dass das gezahlte Nenngeld zurückerstattet wird.

Weitere Infos unter www.youngster-slalom-cup.info

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